Die Bad Hersfelder Festspiele haben ihre Jubiläumssaison abgeschlossen. In der 75. Spielzeit zählten die Veranstalter 85.755 Besucherinnen und Besucher, die Gesamtauslastung lag bei 88,2 Prozent. Gespielt wurde vom 26. Juni bis zum 16. August.
Verkürzte Spielzeit an zwei Spielstätten
Bühnen waren erneut die Stiftsruine und Schloss Eichhof. Die Saison fiel in diesem Jahr kürzer aus als üblich, weil der Hessentag in Fulda den Terminkalender der Region bestimmte. Schirmherr des Jubiläums war der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU). Für Intendantin Elke Hesse war es die erste Spielzeit ihrer zweiten Amtszeit an der Spitze der Festspiele.
- Eröffnungsproduktion "Parzival" in der Stiftsruine
- Musical "Something Rotten!"
- Familienstück "Pippi Langstrumpf"
- "Lysistrata" und "Die Schule der Frauen"
- "Achtsam morden"
Wir durften einen Theatersommer voller Höhepunkte erleben und ziehen ein überaus positives Fazit der diesjährigen Jubiläumssaison.Anke Hofmann, Bürgermeisterin von Bad Hersfeld
Rahmenprogramm gut angenommen
Neben den Vorstellungen verzeichneten die Festspiele 488 Gäste bei den Backstage-Führungen und 1.927 Besucher bei den Einführungsvorträgen. Erstmals gab es ein Community-Projekt, an dem Menschen aus der Region beteiligt waren. Bei der Abschlussgala erhielt Thieß Brammer den Großen Hersfeld-Preis, der Publikumspreis ging an Riccardo Greco. Das Abschlusswochenende in der Stiftsruine gehörte anschließend den Schlusskonzerten mit Orchester und Chor.
Wir haben unglaubliche Wochen erlebt und ich bin zutiefst dankbar, dass ich Teil dieser Jubiläumssaison mit einem großartigen Team hinter mir, Ensembles, die Außergewöhnliches geleistet haben, qualitätsvollen Stücken, einer tollen Zuschauerresonanz und vor allem dem neuen Miteinander im Community Projekt in der Region sein durfte.Elke Hesse, Intendantin der Bad Hersfelder Festspiele
Quelle: Osthessen-News vom 18. August 2026.